drucken

Detailansicht:

Kinderbetreuung

Spielen und lernen mitten in der Natur

Die Stadt Aichtal und die BruderhausDiakonie haben im Stadtteil Neuenhaus den neuen Waldkindergarten vorgestellt.

BM Kruß und die Betreiber informierten.

Neues Betreuungsangebot

Im Aichtaler Stadtteil Neuenhaus gibt es ab kommendem Frühjahr ein neues Betreuungsangebot für Drei- bis Sechsjährige: den Waldkindergarten. Dort können die Kinder Wald und Wiesen erkunden und mitten in der Natur lernen und spielen.

Gelebte Partnerschaft mit den Eltern

Bei einer Vor-Ort-Veranstaltung am 11. Dezember bedankte sich Ute Schwarzkopf-Binder bei den Vertreterinnen der Elterninitiative, die den Anstoß für das Projekt gegeben hatte, sowie bei der Stadt Aichtal. „Unser Anliegen ist es, Eltern in Form einer gelebten Erziehungspartnerschaft zu beteiligen“, betonte die Leiterin der Region Stuttgart der BruderhausDiakonie.

Durch die Natur die Welt erfahren

Der Aichtaler Waldkindergarten bietet künftig insgesamt 20 Kindern die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung in und mit der Natur die Welt zu erfahren und sich altersgemäß zu entwickeln. Betreut werden sie von erfahrenen Erzieherinnen und Naturpädagoginnen. Geplant ist, den Waldkindergarten montags bis freitags von 7.30 bis 13.30 Uhr zu öffnen. Bei schlechtem Wetter spielen und lernen die Kinder im Bauwagen, der mit entsprechendem Spielmaterial und kindgerechten Möbeln ausgestattet ist.

Gute Zusammenarbeit

Aichtals Bürgermeister Lorenz Kruß lobte das Engagement der Eltern, die viel Vorarbeit geleistet hätten. Mit der BruderhausDiakonie arbeite man bereits in anderen Projekten, etwa in der Schulsozialarbeit, gut zusammen. „Dass wir das jetzt zusammen machen, ist eine gute Aktion, an der viele beteiligt sind“, bedankte sich Kruß. Solche Projekte könnten Kommunen sich heute nicht mehr im Alleingang leisten.

„Wir wollen einen Platz bieten, wo Kinder sich entwickeln und in der Natur lernen können“, unterstrich Ulrike Haas, Leiterin des Geschäftsfelds Jugendhilfe der BruderhausDiakonie. Vom Standort des Bauwagens aus würden Erzieherinnen und Kinder samt Leiterwagen in die Natur hinausziehen. Bei extremem Wetter werde man Alternativen bieten, zum Beispiel ins Hallenbad gehen oder Ausflüge machen. „Wir freuen uns auf ein vertrauensvolles und konstruktives Miteinander mit allen Akteuren vor Ort“, bekräftigte Haas.

Zeit für Abenteuer

Dass Kinder im Matsch oder im Wald spielen, sei heute nicht mehr selbstverständlich, erläuterte Ingrid Gunzenhauser. Die Fachbereichsleiterin Jugendhilfen Region Stuttgart der BruderhausDiakonie kündigte an: „Der Waldkindergarten ist eine Herzenssache der Initiatoren und wir werden die Konzeption gemeinsam entwickeln.“ Im medialen Zeitalter bestehe die Gefahr, sich immer mehr von der Natur zu entfremden. „Wir schaffen mit dem Waldkindergarten einen wichtigen Gegenpol.“. Das allerwichtigste sei das freie Spiel, so Gunzenhauser weiter, „und dass genügend Raum und Zeit bleibt für ungeplante Abenteuer.“

Foto: Rytina

« zurück zur Übersicht

Nachrichten

Gustav Werner sorgte für Arbeit, Bildung und Heimat

Stelen mit Bildern und Texten erinnern auf dem Reutlinger Kulturplatz an die einstige industrielle...

mehr »

Kinder und Jugendliche beeindruckten Prominente

25 Mädchen und Jungen gestalteten bei der 72-Stunden-Aktion auf dem Biolandhof Bleiche in Bad Urach...

mehr »

„Gustav Werner hatte großen Fanclub in Stuttgart“

Gustav Werner spielte nicht nur eine entscheidende Rolle für Württembergs Weg in die Moderne, er...

mehr »

Helden des Alltags ausgezeichnet

Die Pflegeeinrichtungen der BruderhausDiakonie in Reutlingen würdigten ehrenamtliche Unterstützer...

mehr »

10 Jahre Ambulant Betreutes Wohnen

Die BruderhausDiakonie Behindertenhilfe Region Reutlingen feierte mit einem inklusiven Gottesdienst...

mehr »

Berufe raten im Seniorenzentrum

16 Ingenieure der Daimler AG engagierten sich einen Tag lang für ältere Menschen in der...

mehr »